Baustaatssekretär MdB Florian Pronold zur Gesprächsrunde in Arnstorf

Lokalpolitik

Welche Projekte sind derzeit in der Marktgemeinde in Planung oder werden bereits umgesetzt?

 

Gibt es innovative Maßnahmen, die zum Umweltschutz oder zur Verbesserung der Lebensqualität oder am Arbeitsplatz beitragen?

 

Wie sieht es mit dem Angebot für bezahlbaren Wohnraum aus?

 

Informationen zu all diesen Fragen will Baustaatssekretär MdB Florian Pronold in Gesprächen vor Ort erhalten und erfahren, wie die Realität und der Trend aussehen - als Grundlage für seine aktuelle und künftige Arbeit in Berlin.

In Arnstorf fand sich dafür eine Runde mit Bürgermeister Alfons Sittinger, Unternehmer Hans Lindner, 3. Bürgermeisterin und Vorsitzende des SPD Ortsvereins Maria Bellmann sowie Franz Xaver Steiger und Monika Hanseder als Vertreter der SPD Mitglieder zusammen. Basierend auf der Vorstellung eines neuen Programmes speziell für den ländlichen Bereich, mit dem per Zuschuss für junge Familien Ortskerne und ältere Siedlungen belebt werden sollen, kam das Gespräch rasch auf die Situation am Ort. „Der Bedarf nach Wohnungen ist da, es entstehen derzeit am Pfaffengraben 27 Wohnungen, weitere Anfragen von Investoren liegen vor, zudem eine lange Liste mit Nachfragen nach kleinen und großen Baugrundstücken für Einfamilienhäuser“, schilderte Bürgermeister Alfons Sittinger die aktuelle Lage. Im wirtschaftlichen Bereich stellte er dem Bundestagsabgeordneten das Projekt Gewerbegebiet Kollbachtal vor, das in interkommunaler Zusammenarbeit mit der Gemeinde Roßbach umgesetzt und vermarktet werde. In Sachen Verkehrsberuhigung und Umgehungsstraße waren sich Sittinger und Unternehmer Hans Lindner einig, dass eine große Umgehung ein Schaden für den Ort wäre. Beim Thema „kleine Ortsumgehung“, für die derzeit zwei Varianten geprüft werden, verwies der Baustaatssekretär auf die Möglichkeit, über die Städtebauförderung eine Verkehrsberuhigung im Ortskern zu erreichen. Für eine befürchtete Verkehrsverlagerung von Bundesstraßen auf Staatsstraßen bei Einführung der Maut wurde ein Durchfahrtsverbot diskutiert. Sittinger berichtete von Überlegungen, zum Vorteil von Fußgängern und Radfahrern die Geschwindigkeit im Ortskern auf 30 km/h im Ortskern zu beschränken. „Das wäre wirklich ein Geschenk für die Bevölkerung“, so die Meinung von Hans Lindner zur Möglichkeit, das ungeliebte Kopfsteinpflaster abzuschleifen. Von dieser Art die baulichen Sünden aus der Zeit der Dorferneuerung auf diese Weise zu tilgen, hatte MdB Pronold an einem anderen Ort erfahren und will gerne den Kontakt zu der entsprechenden Kommune herstellen. Die Bandbreite des einstündigen Gespräches umfasste zudem die Themen Sanierung Scheibengasse, den prognostizierten Anstieg der Einwohnerzahlen von Arnstorf bis 2030 um 14 Prozent, den Radweg und XperBike als Wirtschaftsfaktor und einer Vielfalt von Ideen, wie Zukunftsvisionen realisiert werden können. Die Mitarbeiter der Firma Lindner hatten MdB Pronold und Teams des SPD-Ortsvereins zum mittäglichen Schichtwechsel mit Brezen und Flyer auf die Bundestagswahlen am 24. September aufmerksam gemacht.                                                                                 -cm

 
 

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